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Angehörige

Angewandte Hypnose in Bremen

Vielleicht lesen Sie gerade diese Seite, weil Sie einer nahestehenden Person helfen möchten und sich fragen, ob eine Hypnosetherapie eine Option wäre. 

Dann geht es Ihnen so, wie viele Menschen, die wir in unserer Praxis erleben. Denn oft melden sich Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen, die sich um einen geliebten Menschen sorgen. 

Wenn Sie zu diesen Menschen gehören: erst einmal vielen Dank. Denn es ist eine große Geste anderen helfen zu wollen. Schließlich haben wir ja alle auch noch unser eigenes Leben, in dem es oft viel zu regeln gibt. 

Diese Informationen gelten nicht für die Kinderhypnose, da Erziehungsberechtigte grundsätzlich Teil der Therapie sind. 

Was sollten Angehörige über eine Hypnosetherapie wissen?

Es lohnt sich auf jeden Fall, eine erste Vorstellung darüber zu haben was therapeutische Hypnose eigentlich ist. Wie funktioniert diese? Mit welchen Methoden wird gearbeitet und wie können diese helfen? Kann das Problem meines Angehörigen durch eine Hypnosetherapie behandelt werden? Und was kostet eine Hypnosetherapie eigentlich? 

Sie finden auf dieser Website viele Informationen hierzu. Sie sind eingeladen, sich hier ausgiebig zu informieren. Kontaktieren Sie uns bei speziellen Fragen gerne, wir besprechen diese dann am Telefon. 

Als ersten Schritt empfehlen wir, dass Sie sich grundsätzlich über therapeutsiche Hypnose informieren. Informationen hierzu finden Sie hier .

Was ist wichtig, wenn Angehörige helfen wollen?

Der Klient entscheidet

Die Voraussetzung einer jeden Hypnosetherapie ist, dass der Klient sich aus freien Stücken für die Therapie entscheidet. Sie können den Hinweis auf diese Therapieform geben und vielleicht schon erste Informationen vermitteln. Die Entscheidung, ob es zu einem Erstgespräch kommt liegt aber immer bei dem Betroffenen selbst. Denn nur wenn die Therapiemotivation vorhanden ist, kann eine Hypnosetherapie effektiv werden. Schließlich muss der Klient sich einlassen und öffnen können. Muss sich mit Hypnose als Therapieform, dem Therapeuten und dem Umfeld wohlfühlen.

Bei einer Raucherentwöhnung gilt, dass Ihr Angehöriger mit dem Rauchen aufhören will. Ein Raucher, der gar kein Nichtraucher sein möchte, wird dies auch durch Hypnose nicht erreichen. 

Kann ich im Erstgespräch dabei sein?

Grundsätzlich ja, wenn das für den Klienten in Ordnung ist. 

Oft werden Klienten von Angehörigen zum Erstgespräch begleitet. Meist handhaben wir das dann so, dass Angehörige dabei sind, wenn die Hypnosetherapie erklärt wird. Das anschließende Gespräch zum Problem und der Historie des Klienten findet dann meist unter 4 Augen statt. Sie haben dann die Möglichkeit in einem Nebenraum zu warten. 

Wie kann ich heute schon helfen?

Wenn Sie selber einmal von dem entsprechenden Problem betroffen waren und einen Weg zur Heilung gefunden haben, dann können Sie darüber natürlich berichten.

Meist ist dies aber nicht der Fall. Das heißt aber nicht, dass Sie nicht heute schon unterstützen können. Dabei ist es aber wichtig, dass Sie verstehen wo Ihre Kompetenzen liegen. Und wo nicht. Denn Ratschläge sind zwar oft meist gut gemeint, können von Betroffenen aber als zynisch, wenig zielführend oder sogar belastend empfunden werden. Denn letztlich wissen auch Sie nicht, wie das Problem heute geheilt werden kann. Ratschläge können aber unter Druck setzten, wenn Betroffene ihre Angehörigen nicht enttäuschen wollen, durch die Ratschläge aus dem Problem herauskommen wollen, um festzustellen, dass dies nicht möglich ist. 

Auch Sätze wie: „Du bist ja stark“, „Guck mal, was Du schon alles geschafft hast“ oder „das wird schon wieder“ laufen oft ins Leere. Betroffene fühlen sich meist nicht stark oder sehen nicht, was sie schon geschafft haben. 

Und genau darum geht es, wie der Betroffene sich fühlt. 

Deshalb ist dies in einem therapeutischen Prozess auch der erste Schritt für uns Therapeuten: zu verstehen, wie es dem Klienten geht. 

Und hier können auch Sie ansetzen. Es ist nicht immer möglich schnell zu verstehen, wie es einem anderen Menschen geht. Aber man kann es versuchen. Wenn sie dies ernsthaft wollen, signalisieren Sie dem Betroffenen, dass sie zuhören und verstehen wollen. Und versuchen Sie sich dabei vorzustellen, wie es Ihnen gehen würde, wenn Sie an dem gleichen Problem leiden würden. Bewerten Sie dabei nicht und suchen Sie nicht nach schnellen Lösungen. Zuhören und soweit wie möglich mitfühlen ist schon ein großer Schritt. 

Da Menschen mit einem psychischen Leiden es oft nicht gewohnt sind ein offenes, nicht bewertendes Ohr im privaten oder beruflichen Umfeld zu finden, kann dies eine große Erleichterung sein. 

Möchten Sie einem Menschen mit einer Angststörung helfen? 

Dann finden Sie hier weitere Informationen für Angehörige 

Möchten Sie einem Menschen mit einer Depression helfen? 

Dann finden Sie hier weitere Informationen für Angehörige