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Panikstörung

Angewandte Hypnose in Bremen

Wenn Sie diese Zeilen lesen, dann ist Ihnen eine Panikstörung, also das Erleben von plötzlich auftretenden Panikattacken, vielleicht bekannt. Und Sie wissen, wie schrecklich sich diese anfühlen. Manche Klienten berichten sogar von Todesangst, besonders bei der ersten Panikattacke. Denn der Körper scheint völlig verrückt zu spielen, Atemnot, Brustdruck, das Gefühl ohnmächtig zu werden oder viele andere Symptome.
Vielleicht treten bei Ihnen Panikattacken als isoliertes Krankheitsbild auf. Oft ist es aber so, dass Panikattacken zusammen mit anderen Angststörungen, etwa einer Agoraphobie oder einer Generalisierten Angststörung  auftreten. In diesem Fall gilt es genau zu diagnostizieren, welche Störung primär behandelt werden sollte. 

Vielleicht haben Sie sich auch schon mit der Theorie einer Angststörung und Panikattacke beschäftigt. Dann wissen Sie, dass bei einer Panikattacke die Psyche den Körper auf eine Reaktion auf eine Gefahr vorbereiten will. Schnelle Atmung, Übelkeit, Durchfall, …, sollen den Körper auf Flucht oder Angriff einstellen. Die typischen Taktiken, um einer Gefahr zu entkommen. Stand der Steinzeitmensch vor einem Säbelzahntiger, dann war das sicherlich angemessen. Bei Ihnen zeigt sich die Reaktion aber, ohne dass eine sichtbare Gefahr besteht. Ihre Psyche meint diese aber zu erkennen, was natürlich ein falscher Gedanke ist. Dennoch ist dieser tief in ihrem Unterbewusstsein verwurzelt, und so kann eine beliebige, oder manchmal sehr spezifische Situation diese Angstreaktion auslösen. Wie gesagt: ohne, dass Sie bewusst eine Gefahr erkennen können. Und das führt natürlich auch zu einer sogenannten Erwartungsangst, die Angst vor der Angst. Sie sind sich nicht mehr sicher, wann eine Panikattacke kommt, was den Alltag sehr einschränkt.
Manchmal ist es auch so, dass ganz spezifische Situationen eine Panikattacke auslösen. Dies kann mit verlässlicher Regelmäßigkeit die Urlaubsreise sein oder andere, wiederkehrende Situationen. 

Naheliegend ist natürlich, jede Situation zu vermeiden die eine Panikattacke auslösen könnte. Nur schränkt das den Alltag so sehr ein, dass dieses Vermeidungsverhalten keine dauerhafte Lösung für Sie ist. Zumal die Angst vor der nächsten Attacke trotzdem immer latent mitschwingen kann. 

Deshalb ist es verständlich, dass Sie nach Lösungen suchen und auch auf die Möglichkeit einer Hypnosetherapie gegen Panikattacken gestoßen sind.
Ob als isolierte Panikstörung oder in Kombination mit einer weiteren Angststörung: Sehr viele Klienten die bei uns Hilfe suchen leiden unter Panikattacken. Und daher wissen wir, dass diese grundsätzlich auch mit einer Hypnosetherapie behandelt werden können. 

Wie ist der Ablauf einer Hypnosetherapie bei einer Panikstörung?

Übersicht Behandlungsablauf bei Panikstörung

Behandlungsdauer

2 – 5 Sitzungen

Sitzungsdauer

2 – 3 Stunden pro Sitzung

Abstand zwischen Sitzungen

1 – 2 Wochen

Hypnotherapeutische Methoden

  • Ausführliche Diagnostik 
  • Ausführliche Vor- und Nachgespräche
  • Ursachenorientierte Verfahren wie Hypnoanalyse und Yagertherapie
  • Progressive Verfahren
  • Suggestive Verfahren
  • Hypnosevorbereitungs-Audio
  • Erlernen von Selbsthypnose 
  • Individuelle Selbsthypnose Audios

Kosten

250,00 € pro Sitzung

Fragebogen

Nachdem Sie sich telefonisch oder per Email an uns gewendet haben, führen wir ein erstes Telefongespräch, in dem auch Ihre ersten Fragen beantwortet werden. Entscheiden Sie sich dann für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch, senden wir Ihnen im nächsten Schritt einen Fragebogen. Dieser hilft sehr auf das Gespräch vorbereitet zu sein und spätere Hypnosesitzungen individuell zu planen. Gerade bei Panikattacken ist dieser Fragebogen auch ein erster Schritt zu einer Diagnose, die bei diesem Störungsbild besonders wichtig ist. 

Für Sie kann der Fragebogen hingegen ein Weg sein, Ihre Gedanken und Therapieziele noch einmal zu strukturieren. Wir hören oft von Klienten, dass dies schon ein erster Schritt in die Therapie ist 

Erstgespräch

Sie werden sich nicht für eine Hypnosetherapie zur Behandlung Ihrer Panikattacken entscheiden, wenn Sie sich nicht sicher sind, dass Sie sich mit dem Umfeld, dem Therapeuten und dem Behandlungskonzept wohlfühlen. Am Telefon können Sie dies aber nicht herausfinden, ist ein persönliches Erstgespräch wichtig. 

Manchmal ist es so, dass Klienten durch Ihre bisherige Therapieerfahrung genau wissen, wie ihre Panikattacken einzuordnen sind, und mit welchen weiteren Ängsten diese einher gehen. Manchmal dient das Erstgespräch bei uns aber auch dazu dies herauszufinden. Nur dann kann man die Panikstörung natürlich gezielt behandeln. 

In diesem Gespräch wird Ihnen aber auch genau erklärt, wie eine Hypnosetherapie eine Panikstörung behandeln kann. Sie können hierzu all Ihre Fragen stellen und für sich ein Gefühl entwickeln, ob Sie sich bei uns wohlfühlen und sich eine Behandlung bei uns vorstellen können. 

Am Ende des Gesprächs würden wir Ihnen eine Einschätzung geben, wie wir die Möglichkeiten einer erfolgreichen Hypnosetherapie bei Ihnen sehen. Und erst dann können Sie entscheiden, ob Sie die Hypnosetherapie bei uns durchführen wollen. 

Hypnose Vorbereitung

Hypnosetherapeuten wissen mittlerweile, dass Tranceerfahrung hilft tiefer und schneller in eine Hypnose zu gehen. Wir stellen Ihnen daher vor der ersten Sitzung eine Hypnose Vorbereitung zur Verfügung, dies in Form eines Audios. Sie können diese erste Trance zu Hause erleben, spüren, wie sich eine leichte Hypnose anfühlt und gehen in der ersten Sitzung einfacher in die Trance. 

Hypnosesitzungen und Methoden 

Ein Hypnosetherapeut kann aus seiner Erfahrung heraus die hypnotherapeutischen Methoden planen, die für passen. Und Methoden gibt es viele, sie müssen nur gezielt auf den jeweiligen Klienten abgestimmt sein. 

Eine Sitzung dauert 2-3 Stunden. Es ist unsere Erfahrung, dass diese Dauer nötig ist, um in der Trance gründlich zu arbeiten und auch genug Zeit für Vor- und Nachgespräche zu haben. 

Wir nutzen zur Behandlung einer Panikstörung unter den darunterliegenden Ängsten hauptsächlich die folgenden Methoden:

Ursachenorientierte Methoden bei Panikstörung

Ein Panikstörung und Panikattacken haben eine Ursache. Tief im Unterbewusstsein ist etwas verwurzelt, dass diese Reaktion als eine gesunde Reaktion erachtet, so absurd dies auch erst einmal klingen mag. Ein Weg heraus aus den Panikattacken ist das finden und Bearbeitung dieser Ursachen. Das Ziel ist es, dass das Unterbewusstsein versteht, dass diese Reaktionen nicht nötig sind. Wir nutzen die hypnotherapeutischen Mittel der Hypnoanalyse und die Yagertherapie um dieses Ziel zu erreichen, da wir hiermit gute Erfahrungen gemacht haben. Diese Methoden werde in der Hypnosetherapie auch Regressive Methoden genannt.

Diese im Unterbewusstsein verankerten Ursachen können einzelne Ereignisse im Leben, oder eine Reihe wiederkehrender Erfahrungen sein. Manchmal hat man einen Verdacht, was dies sein könnte. Dies macht ein sehr gezieltes Arbeiten möglich.
Vielleicht ist Ihnen aber heute nicht klar, was zu den Panikattacken führt. Hier gilt es in der Hypnose zu forschen um einen heilenden Ansatz zu finden.

Progressive Methoden bei Panikstörung

Progressive Methoden hingegen gehen im Gegensatz zu einer Regression in die Zukunft. 

Haben Sie öfter Panikattacken erlebt, vielleicht sogar immer an bestimmten Orten oder in Situationen, liegt die Befürchtung nahe, dass dies immer wieder geschehen kann. Wenn Ihnen dies bekannt vorkommt, dann erleben Sie vielleicht auch Ihre Tendenz diese Orte oder Situationen zu meiden. Hat man eine oder mehrere Panikattacken zum Beispiel in einem Einkaufszentrum erlebt, dann liegt es nahe, dieses zu meiden, da eine sog. Erwartungsangst (die Angst vor der Angst) entstanden ist. Doch damit schränken Sie Ihr Leben massiv ein und eine Lösung gewinnt natürlich hohe Priorität. 

Das Ziel einer progressiven Methode ist es daher, zukünftige Situationen in der Hypnose als unbeschwert und frei von Angst vor einer Panikattacke zu erleben. Das Unterbewusstsein hat somit die Möglichkeit zu erleben, dass Veränderung möglich ist und kann die Heilung zulassen.

Anders ausgedrückt: Sie erleben in der Trance also, wie sich ein Leben nach der Angst anfühlen kann und können so heilende Schritte einleiten. 

Suggestive Methoden bei Panikstörung 

Unter einer Suggestion versteht man in der Hypnosetherapie Botschaften, die dem Unterbewusstsein vermittelt werden. Suggestionen sind die klassische Methode der Hypnosetherapie. Suggestionen sind individuell und auf Ihr Erleben und Ihr Therapieziel, also dem Überwinden der Panikattacken, ausgerichtet.

Suggestionen gibt es in verschiedenen Formen. Sie können einen eher erklärenden Charakter haben, dem Unterbewusstsein also den Mechanismus deutlich machen, der hinter einer Panikattacke liegt. Suggestionen können dem Unterbewusstsein auch ein positives Bild Bild der Zukunft vermitteln, also dem Leben ohne Panik und Angst vor der Panikattacke. Verarbeitet das Unterbewusstsein diese Botschaften durch häufige Wiederholung, hat dies das Potential zur Heilung beizutragen. 

Selbsthypnose

Erlernen Sie Selbsthypnose und wenden Sie diese zu Hause an, haben Sie einen weiteren Baustein der Hypnosetherapie zur Behandlung von Panikattacken. 

In den ersten Sitzungen wird Ihr Unterbewusstsein in der Trance auf die Selbsthypnose vorbereitet. Nach der Hypnosesitzung üben wir dann eine einfache Form der Selbsthypnose. Dazu wird für Sie ein Selbsthypnoseplan erstellt, sozusagen Ihr Fahrplan für die Hypnose zu Hause. 

Diese Selbsthypnose hilft Ihnen nicht nur zwischen den Sitzungen an der Überwindung der Panikattacken zu arbeiten, die Selbsthypnose kann auch später bei vielen weiteren Problemen angewendet werden. Oder Sie nutzen diese als ein einfaches aber effektives Mittel zur Entspannung. 

Nach einigen Sitzungen bekommen Sie von uns ein Selbsthypnose Audio, dass speziell für Sie erstellt wird. Anders als Selbsthypnose CD´s oder Videos von der Stange bearbeitet dieses die Überwindung Ihrer Panikattacken, geht auf Ihr ganz individuelles Erleben ein und nutzt die Erfahrungen aus Ihren Hypnosesitzungen in der Praxis. 

Gerade bei ersten Therapieerfolgen kann diese Art der Selbsthypnose stabilisierend wirken. Zudem ist diese Selbsthypnose für viele Klienten eine willkommene, weil entspannende Auszeit vom Alltag. 

Vor- und Nachgespräche 

Behandelt man eine Panikstörung durch Hypnose, sind tiefe Vor- und Nachgespräche immer Teil der Therapie. Der Therapeut muss verstehen, wie es Ihnen seit der letzten Sitzung ergangen ist, um sein weiteres Vorgehen abzustimmen. Aber auch Sie wollen sich wahrgenommen und stets aufgeklärt fühlen. Dies ist nur in ausführlichen Gesprächen möglich. 

Haben Sie Interesse an einer Hypnosetherapie gegen eine Panikstörung? 

Dann vereinbaren Sie hier ein kostenloses Erstgespräch