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Zwangsstörung

Angewandte Hypnose in Bremen

Leiden Sie an einer Zwangsstörung, dann wissen Sie, wie sehr dies das Leben einschränkt. 

Vielleicht müssen Sie gewisse Rituale einhalten, wie eine bestimmte Abfolge oder Anzahl beim Händewaschen oder Duschen. Oder Sie müssen einige Dinge ständig kontrollieren. Habe ich den Herd, das Licht oder die Heizung ausgeschaltet? Und dann reicht oft ein Kontrollgang nicht aus, als ob man sich selber nicht mehr vertraut. 

Vielleicht sind es auch weniger konkrete Handlungen, sondern Zwangsgedanken die Sie quälen. 

Egal, wie Sie den Zwang erleben: er schränkt Ihr Leben massiv ein. Ja, oft dominiert er wahrscheinlich Ihre Gedanken so sehr, dass sie an nichts anderes mehr denken können. 

Daher sind Sie ja auch auf der Suche nach einem Ausweg, einem Weg in ein freies und unbeschwertes Leben. Und fragen sich, ob eine Hypnosetherapie auch Ihnen helfen könnte. 

Die Antwort ist: ja, eine Hypnosetherapie ist eine der verschiedenen Therapiemöglichkeiten bei einer Zwangsstörung. Informieren Sie sich daher nachfolgend, wie eine Hypnosetherapie bei einer Zwangsstörung helfen könnte. 

Wie ist der Ablauf einer Hypnosetherapie bei einer Zwangsstörung?

Übersicht Behandlungsablauf bei Zwangsstörung
Behandlungsdauer 3 – 5 Sitzungen
Sitzungsdauer 2 – 3 Stunden pro Sitzung
Abstand zwischen Sitzungen 1 – 2 Wochen
Hypnotherapeutische Methoden
  • Ausführliche Vor- und Nachgespräche
  • Ursachenorientierte Verfahren wie Hypnoanalyse und Yagertherapie
  • Progressive Verfahren
  • Suggestive Verfahren
  • Hypnosevorbereitungs-Audio
  • Erlernen von Selbsthypnose 
  • Individuelle Selbsthypnose Audios
Kosten 250,00 € pro Sitzung

Fragebogen

Im ersten Schritt nehmen Sie telefonisch oder schriftlich Kontakt mit uns auf. In einem Telefongespräch klären wir Ihre ersten Fragen zu einer Hypnosetherapie bei einer Zwangsstörung. Wenn Sie dies dann möchten, vereinbaren wir einen Termin für ein Erstgespräch. Dieses Gespräch ist für Sie kostenlos und unverbindlich. 

Mit der Bestätigung des Termins bekommen Sie dann einen Fragebogen. Dieser dient dazu, Ihre Gedanken und Gefühle zu Ihrem Zwang zu strukturieren und über sich und Ihre Historie zu berichten. 

Der Fragebogen ist ebenfalls wichtig, weil wir hiermit weitere Informationen darüber bekommen, welche Zwangshandlungen und Zwangsgedanken bei Ihnen vorherrschen und wir einen ersten Eindruck über Sie und Ihre Vergangenheit bekommen. Dadurch können wir uns auf ein Erstgespräch vorbereiten um schneller und tiefer in dieses einsteigen zu können. 

Erstgespräch

Bevor Sie sich für eine Therapie gegen eine Zwangsstörung entscheiden, wollen Sie natürlich wichtige Fragen für sich beantwortet haben: Fühle ich mich in der Praxis wohl? Und mit dem Therapeuten? Versteht der Therapeut, welchen inneren Druck ich erleide, den ich nur durch das Ausüben der Zwangshandlungen vorrübergehend ablassen kann? 

Wie fühle ich mich mit den Methoden, die in der Hypnosetherapie angewendet werden? 

Und gibt das Erstgespräch die Möglichkeit, Sie und Ihr Zwangserleben besser zu verstehen. Um dann eine Einschätzung geben zu können, ob eine Hypnosetherapie für Sie hilfreich sein könnte. 

Am Ende des Gesprächs entscheiden Sie, ob Sie die Hypnosetherapie bei uns durchführen wollen. 

Hypnose Vorbereitung

Sollten Sie sich für eine Hypnosetherapie zur Behandlung der Zwangsstörung bei uns entscheiden, bekommen Sie ein Audio mit einer Hypnose Vorbereitung. Diese ist wichtig, da Sie mit zunehmender Tranceerfahrung schneller und tiefer in eine Hypnose gehen können. Haben Sie dies in Selbsthypnose bereits zu Hause erlebt, erhöht dies die Effektivität der Sitzungen in der Praxis. 

Hypnosesitzungen und Methoden 

Wird eine Zwangsstörung durch eine Hypnosetherapie behandelt, ist die Anwendung der richtigen hypnotherapeutischen Methoden von entscheidender Bedeutung. Ein Hypnotherapeut greift auf eine Vielzahl an Methoden zurück, diese müssen aber genau auf Sie und Ihr Zwangserleben abgestimmt sein. 

Bei einer Zwangsstörung haben wir u.a. gute Erfahrungen mit den folgenden Methoden gemacht: 

Ursachenorientierte Methoden bei Zwangsstörungen 

Hinter einem Zwang steckt oft eine Angst vor negativen Konsequenzen, wenn die Zwangshandlung nicht ausgeführt wird. Kontrolliere ich zum Beispiel den Herd nicht ausreichend, wird das ganze Haus abbrennen. Man verkennt dabei leicht, dass diese Gefahr nicht besteht, weil der Herd nach der ersten Kontrolle bereits ausgeschaltet ist. 

Wasche oder Dusche ich mich nicht nach einem bestimmten, häufig nacheinander angewendeten Ritual, bin ich schmutzig und könnte vielleicht sogar an Keimen erkranken. Auch hier wird nicht erkannt, dass einmaliges Einseifen und Abduschen den Körper ausreichend reinigt. Sie leben also mit falschen Glaubenssätzen, die in Ihrem Unterbewusstsein verwurzelt sind. 

Die Psyche meint es eigentlich gut mit Ihnen. Die Psyche will Sie vor Gefahren schützen. Ihre Psyche hat diese falschen Glaubenssätze zu Ihrem Schutz erschaffen und verankert. Dennoch bleiben sie falsch. 

Ursachenorientierte Methoden, oft auf auch regressive Methoden genannt, erforschen, warum diese falschen Glaubenssätze erschaffen wurden. Denn es ist zu vermuten, dass es in Ihrem Leben Ereignisse gab, die zu diesen falschen Glaubenssätzen geführt haben und heute Ihr Leben bestimmen. 

Regressive Methoden erforschen die im Unterbewussten verwurzelten Ursachen, die bei Ihnen zu diesem inneren Druck und ständigen Gedanken führen. Mit dem Ziel, diese dann aufzulösen. 

Um dies zu erreichen nutzen wir die Hypnoanalyse und die Yagertherapie

Progressive Methoden bei Zwangsstörungen

Ein Leben ohne Zwangshandlungen, Zwangsgedanken und inneren Druck ist für Sie vielleicht gar nicht mehr vorstellbar. Denken Sie sich in eine Situation in der nahen Zukunft, wie zum Beispiel die nächste Dusche oder der abendliche Kontrollgang durch die Wohnung, dann wissen Sie schon jetzt, wie diese ablaufen wird. 

Eine progressive Methode ist in die Zukunft gerichtet und lässt Sie in der Hypnose genau diese Situationen erleben. Aber mit dem Ziel, den Druck zur Ausübung der Zwangshandlung nicht mehr zu spüren. Dies ermöglicht dem Unterbewusstsein die Erfahrung, dass diese Situationen ohne inneren Druck und damit Veränderungen möglich sind. 

Dies ist oft ein wichtiger Schritt in Richtung Heilung der Zwangsstörung. 

Suggestive Methoden bei Zwangsstörungen

Suggestionen sind die klassische Methode der Hypnosetherapie. Suggestionen sind Botschaften, die Ihrem Unterbewusstsein in der Trance vermittelt werden. Da der Zugang zum Unterbewusstsein in der Trance sehr viel direkter ist als im Wachzustand, können diese Botschaften vom Unterbewusstsein aufgenommen und verarbeitet werden. Hierdurch erhöht sich die Wahrscheinlich, dass falsche Glaubenssätze aufgelöst werden und eine Linderung oder Heilung der Zwangsstörung erreicht werden kann. 

Selbsthypnose

Ein weiterer Baustein der Hypnosetherapie bei Zwangsstörungen ist das Erlernen und Anwenden von Selbsthypnose. 

In der 1. oder 2. Sitzung wird Ihr Unterbewusstsein in der Trance auf die Selbsthypnose vorbereitet. Im Anschluss an die Trance üben wir dann eine einfache Form der Selbsthypnose. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, Teile der Therapie zu Hause durchzuführen. 

Selbsthypnose kann dann aber nicht nur zur Behandlung einer Zwangsstörung angewendet werden. Sie können diese als Geschenk betrachten, mit dem Sie viele weitere Themen in ihrem Leben bearbeiten können. Oder, um einfach mal ein paar entspannende Momente zu erleben. 

Nach 2-3 Sitzungen erhalten Sie eine weitere Form der Selbsthypnose. Wir erstellen Ihnen auf Grundlage der Sitzungen in der Praxis ein individuelles Audio, mit dem Sie eine tiefere Trance zu Hause erleben können. Gerade nach anfänglichen Therapieerfolgen kann hiermit eine Stabilisierung erreicht werden. 

Vor- und Nachgespräche 

Nicht nur die reine Trancearbeit in der Praxis und in Selbsthypnose sind wichtig für eine erfolgreiche Hypnosetherapie. Ausreichend Zeit für tiefere Gespräche sind ein auschlaggebender Faktor. Diese Zeit nehmen wir uns, klären alle Fragen und besprechen in jeder Sitzung Ihr Tranceerleben sowie Ihren Therapiefortschritt.   

Haben Sie Interesse an einer Hypnosetherapie gegen Zwangsstörung? 

Dann vereinbaren Sie hier ein kostenloses Erstgespräch