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Hypnosetherapie bei Angststörungen

Angewandte Hypnose in Bremen

Liest man über Angststörungen, dann kommt man oft an der folgenden Wahrheit nicht vorbei: Angst ist normal, Angst ist ein angeborener Schutz, Angst schützt uns vor Gefahren, ohne Angst wären wir alle längst tot. Manche Menschen hingegen entwickeln Angst, obwohl es gar keine Gefahr gibt. 

Angstpatienten haben trotzdem Angst

Natürlich stimmt das alles. Aber wenn Sie unter einer Angststörung leiden, wissen Sie das wahrscheinlich. Es geht Ihnen trotzdem nicht gut. Denn genau das ist ja eine der Charakteristika einer Angststörung: Betroffene wissen ganz genau, dass es keine Gefahr gibt. Angstsymptome wie innere Unruhe, Druck im Brustbereich, Beschwerden im Magen oder Darm und viele andere Symptome kommen trotzdem. Eine Klientin beschrieb es in unserer Praxis in Bremen einmal so: „es ist, als ob ein unsichtbarer Tiger im Raum ist. Niemand sieht ihn, aber ich habe Angst“. In diesem Fall handelte es sich um eine generalisierte Angststörung. 

Eine pathologische Angst, also eine Angststörung hat viele Gesichter. Wenn Sie als Angstpatient diese Zeilen lesen, dann haben Sie vielleicht Angst nicht flüchten zu können (z.B. im Supermarkt), oder Sie fühlen sich in kleinen Gruppen beobachtet und bewertet, oder haben Angst vor ganz speziellen Objekten oder Aktivitäten wie Spinnen, Reisen, Höhe oder in einer Gruppe feiernder Menschen zu sein. 

Zwangsstörungen sind eine Art der Angst

Nicht ohne Grund werden Zwangsstörungen nach den Diagnosekriterien der WHO unter den Angststörungen eingestuft. Denn Zwänge sind letztlich eine Angst vor Unreinheit, Katastrophen die ausbrechen, wenn man den Herd oder das Fenster nicht kontrolliert, oder vielen anderen potenziellen Gefahren. Bei manchen Zwangshandlungen sind diese Gefahren auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen. Welche Angst z.B. hinter dem Drang Dinge in einer bestimmten Anzahl oder Reihenfolge zu haben oder machen steckt, gilt es in einer Therapie herauszufinden. Hierfür eignet sich z.B. eine ursachenorientierte Hypnosetherapie. 

Angststörungen sind häufig und vielseitig

Angststörungen ist der häufigste Grund, warum Menschen zu einer Hypnosetherapie zu uns kommen. In all den Jahren der Behandlung von Angststörungen durch Hypnose in Bremen haben wir diverse Ängste erlebt und behandelt. Von Angst vor dem Briefkasten und Briefumschlägen, Krankheit, Fahren auf der Autobahn oder der eigenen Hochzeit. Um nur einige spezielle Arten der Angststörung zu nennen, die sog. Spezifischen Phobien. Oder eine grundsätzliche Angst vor Allem, oft ohne sagen zu können, welche Art der Gefahr gerade lauert. Oder ständige Panikattacken, die wie aus dem Nichts auftreten. Aber Angst das Haus zu verlassen, sich in Menschenmengen zu begeben und ständig auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit zu sein. Hier spricht man von einer Agoraphobie. Und das sind nur einige der vielen Beispiele, die wir im Laufe der Jahre behandelt haben. Mit Stolz können wir hierbei für uns in Anspruch nehmen, dass viele dieser Behandlungen erfolgreich waren. 

Angststörungen sind behandelbar 

Und das hat einen Grund. Denn neben einer guten Hypnosetherapie dürfen Sie auch Hoffnung auf Linderung oder gar Heilung haben, weil Angststörungen in der Medizin als behandelbar gelten. Und das auf vielfache Weise. Grundsätzlich kann man die Therapieansätze in zwei Gruppen aufteilen: Psychopharmaka und Psychotherapie. 

Psychopharmaka greifen in den Gerhirnstoffwechsel ein und wirken dadurch oft angstlösend solange sie genommen werden. Wenn Sie diese Medikamente bereits nehmen, wissen Sie hoffentlich, dass diese niemals ohne Konsultation des verschreibenden Arztes abgesetzt werden dürfen. Die Gefahr einer Verschlimmerung der Angst wäre dann sehr groß. 

Manchmal werde Psychopharmaka bei Angst auch als Notfallmedikament verschrieben, die zwar sofort beruhigend wirken, aber schnell süchtig machen. Diese sog. Benzodiazepine dürfen daher wirklich nur im Notfall genommen werden, wie z.B. bei einer akuten Panikattacke.  

Eine Psychotherapie zielt hingegen auf eine Veränderung des Verhaltens im Alltag im Umgang mit der Angst, oder auf Veränderungen im Unterbewusstsein ab. Mit dem Ziel, die Angst immer weniger zu spüren und dann ein Leben zu führen, indem Sie an Angst gar nicht mehr denken. 

Angst durch Hypnose überwinden

So individuell das persönliche Angsterleben mit all seinen Auslösern und Symptomen auch ist, eine Frage ist für alle Angstpatienten stets gleich wichtig: Wie kann mir geholfen werden, mit welcher Therapieform kann ich meine Angststörung überwinden und wie? 

Und dann geht es vielen Menschen so wie Ihnen, früher oder später stößt man auf die Möglichkeit der Hypnosetherapie. Ab diesem Punkt ist wichtig zu verstehen, wie eine Hypnosetherapie bei Angst helfen kann und ob Hypnose bei Angst auch für Sie der richtige Weg sein könnte. 

Um eine Angststörung mit Hypnosetherapie erfolgreich zu behandeln, muss diese individuell auf Sie, aber auch auf die Art der Angststörung zugeschnitten sein, unter der Sie leiden. Manchmal leiden Menschen auch unter einer Kombination aus verschiedenen Angststörungen. Auch dies ist behandelbar, indem die richtigen hypnotherapeutischen Methoden kombiniert werden. 

Erfahren Sie hier mehr, wie eine Hypnosetherapie bei den verschiedenen Störungsbildern aufgebaut ist und dadurch auch Ihnen helfen könnte.

Manchmal ist es auch so, dass Patienten unter einer Kombination verschiedener Angststörungen leiden. Eine Hypnosetherapie ist auch dann möglich und zielführend, wenn die richtigen Methoden miteinander kombiniert werden.